6 Wochen auf der Titelseite der BILD und du bist gesellschaftlich unten durch.?
Frage von : 6 Wochen auf der Titelseite der BILD und du bist gesellschaftlich unten durch.?
Wenn man sich mit der Wut der”kleinen Leute” befasst (kleine Leute = unkritischer Bildzeitungsleser)
braucht man nur die Bild aufzuschlagen und findet den Hetzartikel gegen faule Arbeitslose, Hartz IV-Empfänger, die 36 Jahre arbeitslos waren und unter “Aufsicht” jetzt zur Arbeit gedrängt werden.
Ich finde es reicht nicht zu sagen, ich lese dieses Dreckblatt nicht, wenn dein Gegenüber sein Denken und sein ganzes Gefühlsleben danach einstellt, du findest sonst die Bild nicht als Quelle seiner Wut. Bild manipuliert, verdreht, verfälscht lässt Tatsachen aus, um Meinungen zu bilden, Stimmungen zu erzeugen – Frage: Ist das noch die im Grundgesetz garantierte Pressefreiheit?
Beste Antwort:
Answer by senseoet
Die Bild ist immernoch keine Zeitung. Sie darf sich nicht so nennen.
Sie verstößt täglich gegen den Pressekodex und hält sich weder an irgendwelche Richtlinien noch an die Würde eines jeden ( derjenige, der die Bild ernsthaft und auch noch GLÄUBIG liest, wird ja ganz schön zum Narren gehalten).
Einfach ein Schundblatt. Brot und Spiele.
Antworten Sie selbst in den Kommentaren!
Gepostet in Drecksblatt | 13 Kommentare »

31.12.2011 um 06:03
Wenn Du zum Zeitungsstand gehst und ein Lügenblatt verlangst, was kriegst Du dafür? Genau!!!
31.12.2011 um 06:47
Ich glaube Brot und Spiele waren besser.
31.12.2011 um 07:08
.jaaaa – das sind ja mal gaaaanz neue informationen! ui ui
31.12.2011 um 07:59
Nicht jeder liest Bild und wer das was die da von sich geben als bare Münze nimmt ist selber schuld.
Auch die Bild will sich verkaufen und als so genanntes Revolverblatt hat se es doch weit geschafft.
Außerdem kommt es darauf an weswegen du dort auf der Seite 1 stehst, es kann dich auch populär machen.
Gruß
Franky
31.12.2011 um 08:29
das Wort Pressefreiheit ist sehr dehnbar und das nutzt “Bild” völlig aus . Denn was die nicht schreiben, wie viel man diesem Dübel gezahlt hat …
Bild ist wie ein Wendehals ,heute für die Hartz 4 -Empfänger morgen dagegen.
Auch ich gebe lieber ein paar Cent mehr aus und kaufe mir die LVZ
31.12.2011 um 09:05
Käufer hallo ich hatte gerne eine lügnerische zeitung bitte.
kiosk besitzer :tut mir leid alle sind schon weg
bild,bild dir deine menung
31.12.2011 um 09:20
Hartz-IV-Bezieher sind wahlweise faul oder sie arbeiten schwarz und machen sich – auf Kosten der anderen – einen schönen Lenz. Die Vorurteile gegen all diejenigen, die keinen Job haben und mit ein paar hundert Euro im Monat über die Runden kommen müssen, werden gezielt geschürt. Die mediale Dauerkampagne erreicht dieser Tage mit Bild über den »faulsten Arbeitslosen Deutschlands« einen neuen Höhepunkt. Doch nicht nur der Boulevard bedient die Klischees. Die Süddeutsche Zeitung titelte in ihrer Dienstagausgabe »Mißbrauch von Hartz IV nimmt zu. Im vergangenen Jahr 165000 Straf- und Bußgeldverfahren eingeleitet«. Das Münchner Blatt wertete dabei die ihm zugespielte Jahresbilanz der Bundesagentur für Arbeit, kurz BA, über »Leistungsmißbrauch im Hartz-IV-System« aus.
Die von der SZ noch in der Nacht über die Nachrichtenagenturen verbreitete Meldung fand gestern bundesweite Resonanz. Beim Online-Dienst google-news fanden sich mehr als 200 Einträge zum Thema. Und alle leierten dieselbe, in München aufgelegte Platte runter, vom Oberpfalz-Radio »Ramasuri« (»Mißbrauch von Hartz-IV-Leistungen zugenommen«) über das Kirchenportal evangelisch.de (»Mißbrauch bei Hartz IV steigt leicht«) bis hin zu den Internetseiten von Focus (»Mehr Mißbrauch als letztes Jahr«), Spiegel (»Falsche Angaben«) und Bild (»Immer mehr Hartz-IV-Betrüger«).
Doch was hatten BA und SZ zu berichten? Die Zahl der eingeleiteten Straf- und Bußgeldverfahren gegen Hartz-IV-Empfänger ist 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent auf knapp 165000 Fälle gestiegen. »Dabei geht es meist um falsche Angaben von Langzeitarbeitslosen gegenüber den Jobcentern und Arbeitsgemeinschaften (Argen) mit dem Ziel, höhere Leistungen zu kassieren, als ihnen eigentlich zustehen«, so die Süddeutsche.
Tatsächlich geht es um ganze 0,1 Prozent oder ein Promille Steigerung: Insgesamt haben 2009 im Jahresdurchschnitt etwa 6,5 Millionen Menschen nach dem Sozialgesetzbuch II Anspruch auf die Grundsicherung (Hartz IV) gehabt. Bezogen auf diese Gesamtzahl hat die »Mißbrauchsquote« nach Angaben der Bundesagentur bei lediglich 1,9 Prozent gelegen – 2008 waren es 1,8 Prozent. Darunter fallen Ordnungswidrigkeiten, also geringfügige Verletzungen von Rechtsregeln, für die das Gesetz eine Geldbuße vorsieht, sowie Verdachtsfälle, die von den Behörden noch nicht abschließend beurteilt sind.
Nur wer die Mißbrauchsberichte zu Ende liest, wird des ganzen Medienskandals gewahr: Die Bundesagentur selbst warnte davor, die von ihr präsentierten Zahlen »überzubewerten«. In der Bilanz heißt es, der »Leistungsmißbrauch« sei »in Relation zu der Anzahl der Hilfsbedürftigen und den Gesamtausgaben relativ gering verbreitet«. Die Süddeutsche wußte die Mahnung zur Vorsicht zu relativieren: »Der Bericht listet allerdings nur nachweisbare Fälle auf. Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher liegen.« Passend zur Mißbrauchsberichterstattung stieß der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, via Bild die nächste Diskussion an: »Wer auf dem Land wohnt, braucht weniger Hartz IV.«
Der Paritätische Wohlfahrtsverband warnte am Dienstag vor der »diffamierenden Stimmungsmache«. Die Bundesregierung solle ihren Fokus endlich von der Ausnahme auf die Regel richten. Die Politik sollte sich auf die 6,3 Millionen Menschen konzentrieren, die sich nichts zuschulden haben kommen lassen, und ihnen endlich einen Weg aus Hartz IV und Armut zurück in Arbeit ermöglichen. »Die Zahlen der BA räumen mit der Mär vom Massen-Mißbrauch auf«, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Ulrich Schneider.
31.12.2011 um 09:40
Hi, “Bild” ist doch nur die Spitze, nenne mir eine Tageszeitung die nicht zur Manipulation der Leser geschrieben wird, selbst das Fernsehen ist nicht besser!!!
))
31.12.2011 um 10:33
Das kann ich so nicht stehen lassen:
1. Die Bildzeitung ist eine der meistverkauftesten Tageszeitungen in Deutschland, da sie nur 60 Cent kostet und Otto-Normal-Verbraucher-Wissen für Otto-Normal-Verbraucher lieft. In jeder Werkstatt, auf jeder Baustelle, in jedem LKW und in jeder Produktionshalle oder Lagerhalle findet man daher so eine Bildzeitung.
2. Es mag sein, das Bildzeitung nicht gerade das Paradebeispiel für Fachwissen ist, aber bei dieser Zeitung macht es die Masse und die günstigen Informationseinkäufe sprich günstige Verlagsangestellte, günstige Fotos von Leserreportern und günstige Insidertips, die man in teuren Zeitungen wie Focus, Steern oder von mir aus auch die FAZ oder Süddeutsche !!!
3. Es wird immer viel erzählt, das Berichte, Reportagen und Test (zum Beispiel in der Computerbild) getürkt sind und der die besten Noten bekommt der die grössten Werbeinserate schaltet, aber ich glaube mittlerweile, nachdem ich als Systemadministrator die Computerbild mit ihren Tests ein halbes Jahr beobachtet hatte, das es oft Neider, Unwissende, Kritiker, Pessimisten und Miesmacher sind, die hier am lautesten schreien wie schei-sse doch die Bildzeitung ist und das sowas nur dumme Menschen lesen …komischerweise sind das oft die, die ich dann an der Tankstelle mit einer Bildzeitung unterm Arm nach dem Volltanken und Bezahlung vor der Tankstelle treffe !!!
FAZIT: Bildzeitung und andere Zeitschriften unter einem Euro müssen nciht generell schlecht sein …die Behauptungen: “manipuliert, verdreht, verfälscht, lässt Tatsachen aus” erfüllt somit nur eins …den Straftatbestand der VERLEUMDUNG !!! …aber das ist ein anders Thema. Ich meine dazu: Wer nicht alle Puzzleteile hat kann sich kein Bild machen ..oder anders: “Wer im Glasshaus sitzt sollte nicht mit Steinen schmeissen !!!”. Damit meine ich: Wenn einer von euch eine Alternative fürs gleiche Geld findet oder es für unter einem Euro besser macht oder aber auch einer hier ist der schon mal beim Axel-Springer-Verlag gearbeitet hat, dann lasse ich mich gerne eines besseren belehren !!!
Bis dahin gilt: Keiner ist perfekt, doch gibt es ein PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLTNIS und das haben die Jungs da, auch wenn sie oft Fehler reinhauen, schon sehr gut erfüllt. Wer das anders sieht hat zwwei Möglichkeiten: Entwedeer besser machen oder halt nicht kaufen !!!
Ich freue mich schon auf bessere Alternativen.
Gruß
X
31.12.2011 um 10:48
Mit der Pressefreiheit vereinbar? Ja und Nein, es gibt immer noch Artikel 2 wo jeder das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit hat, aber BLÖD schränkt, ja vernichtet sogar diese Freiheit.
Und was ich immer so toll finde: Jetzt sage wir alle hier wie böse BLÖD ist, dass die Lügen erzählen und nicht glauben darfst. Aber stelle mal als nächstes eine Frage, ob Arbeitslose zu “gemeinnützigen Arbeiten” wie Schneeschaufel usw. verdonnert werden.
Dann kommen wieder alle BLÖD Leser hervor stimmen dir voll und ganz zu und nennen diese BLÖD Artikel als Quelle. Man ist das heuchlerisch und wie viele manipulierbar sind. Es liegt wohl in der Natur der meisten Deutschen sich aufhetzen zu lassen, bestes Beispiel war doch die NS-Zeit.
“Was die Obrigkeit sagt und die Medien schreiben, muss einfach wahr sein, also macht die Schmarotzer nieder”. So kann man es zusammenfassen.
31.12.2011 um 11:44
Ich glaube Brot und Spiele waren besser.
31.12.2011 um 12:29
Ein überragender Beitrag vom @ Tintenfisch ohne Kokusnuss – allererste Sahne
und absolut lesenswert !!
Vor diesem Schundblatt mit den vier Buchstaben muss immer wieder gewarnt
werden – die Springerpresse war und ist ein übles Beispiel für den Miss-
brauch von Journalismus.
Wie @ Tintenfisch aber sehr richtig ausführlich dargestellt hat, ist es der
viel schlimmere Medienskandal im Moment wieder einmal, was eben
vermeintlich ernstzunehmende Zeitungen verbreiten. Ein Schelm, wer
Böses dabei denkt, dass zeitlich pünktlich wieder einmal krass wahr-
heitswidrig auf sogen. “Hartz-IV-Empfänger” eingeprügelt wird, während
gleichzeitig eine Steuer-CD von vermutlich 1.500 tatsächlichen
Straftätern (Steuerhinterziehung ist eine Straftat !!) auftaucht.
Man muss sich mal die Dimensionen klar machen. Während die
BA (die noch nicht einmal sachlich richtig informiert) von einem
Schaden durch Leistungsmissbrauch in Höhe von 3,8 Mio. Euro
spricht, der durch angeblich 168.000 “Missbraucher” verursacht
haben, haben die fünf “Testadressen” der “Steuer-CD” in der
Prüfung bereits ergeben, dass ein tatsächlicher Schaden durch
Steuerhinterziehung in Höhe von 5 Millionen nachweisbar ist.
Was für ein Wahnsinn: 168.000 angeblich 3,8 Mio. und
5 tatsächl. 5 Mio. Euro !!! Ist doch klar, dass das die
“bürgerliche Presse”, angefangen von der SZ bis hin zur
kleinen Tageszeitung in Hintertupfingen sich verpflichtet
fühlt, vom “Sozialmissbrauch” breit zu schwadronieren,
damit ihr Klientel vor noch mehr Aufmerksamkeit geschützt
wird.
@ Tintenfisch hat vor allem richtig und gut herausge-
arbeitet, dass ausnahmsweise die BA selbst einmal
noch im eigenen Bericht klar und deutlich und un-
missverständlich relativiert hat – was in einer
Ignoranz und Arroganz sondersgleichen von
SZ und Konsorten missachtet wurde.
Ich habe Hans Leyendecker, den ich persönlich sehr
schätze, gestern angeschrieben und ihm meine
Enttäuschung über seine SZ vermittelt, die sich
mit ihrem Bericht noch unter das Niveau dieser
Zeitung mit den vier Buchstaben begeben hat.
31.12.2011 um 12:33
http://www.bildblog.de/
hier findet man alles über die Machenschaften der BILD!
In diesem Sinne….